Energy Balls ruckzuck selber machen – genial für unterwegs

Energy Balls zur Verpflegung auf Radtouren
Du wolltest Energy Balls immer schon mal selber machen? Dann probiere mein einfaches Rezept aus. Grob kalkuliert brauchst du 1,5 Teile Trockenfrüchte und 1 Teil Nüsse oder Ölsaaten. Den Rest erledigt deine Kreativität. Dein Plus, wenn du selber Hand anlegst: Du kennst die Zutaten und kannst all jene weglassen, die du nicht magst oder nicht verträgst. Richtig, die leckeren Teile sind viel zu schnell aufgefuttert. One bite eben. Ein genialer und praktischer Snack für deine nächsten Radtouren.

Inhalt

Was sind Energy Balls?

Egal, ob Power Ball, One-Bite oder Energiekugel bzw. Energy Ball genannt, egal ob kleiner oder größer: Sie sind lecker und viel zu schnell verputzt. Ideal für zwischendurch und unterwegs. Trockenfrüchte und Nüsse zählen zu den Grundzutaten. Fruchtriegel in Kugelform wäre durchaus auch eine passende Bezeichnung. Theoretisch kannst du sie zwar einige Tage oder gar Wochen im Kühlschrank lagern, doch dazu kommt es viel zu selten, wie die Praxis oft zeigt. Denn die kleinen Bällchen sind ruckzuck aufgefuttert.

Was ist drin?

Du kannst im Grunde deine Lieblingszutaten auswählen, dich an kreative Experimente heranwagen oder schlichtweg diverse Reste am Trockenfrüchten, Nüssen und Ölsaaten aufbrauchen.

Tipp: Wenn du die Energy Balls anderen anbieten möchtest, frage lieber vorher nach, ob bestimmte Zutaten aufgrund einer Lebensmittelallergie zu meiden sind.

Ein einfaches und schnelles Rezept

Zutaten für ca. 15 Energy Balls:

  • 250 g Trockenfrüchte – zum Beispiel 100 g getrocknete Bananen und 80 g Sauerkirschen, 70 g Datteln
  • 100 g Nüsse oder Mandeln  – zum Beispiel 100 g Mandeln
  • 3 EL Kakao Nibs

Mein grober Richtwert für das Baukasten-Rezept der Energy Balls lautet:  2,5 Teile Trockenfrüchte und 1 Teil Mandeln/Nüsse/Ölsaaten.

Anstelle von Nüssen oder Mandeln kannst du Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne oder eine Mischung aus beiden verwenden.

Die Kakao-Nibs lassen sich beispielsweise mit (gerösteten) Kokosflocken ersetzen. Dann wird’s exotischer.

So wird’s gemacht

Alle Zutaten in der Küchenmaschine zerkleinern. Wenn du ein relativ kleines Gerät nutzt, zerhacke bzw. zermahle die Zutaten schrittweise nach Sorte.

Vermische anschließend alle Zutaten in einer großen Schüssel. Knete den fertigen Teig mit den Händen nach.

Nun werden Kugeln nach Wunschgröße geformt. Fertig.

Dekorativer sehen die Kugeln natürlich aus, wenn du sie in Kokosraspel oder Kakaopulver oder gemahlenen bzw. gehackten Nüssen wendest. Doch Vorsicht: Was hübsch ausschaut, ist unterwegs durchaus unpraktisch. Deshalb kann auf die Dekoration auch gern verzichtet werden. 😉

Tipps zur Lagerung und Zubereitung

Lagere die Energie Balls am besten kühl, dann werden und bleiben sie schön fest. Und bewahre sie idealerweise lichtgeschützt auf, damit die zauberhaften Fettsäuren in den Nüssen oder Ölsaaten nicht ranzig werden.

In einer kleinen Tüte verpackt, passen ein paar der leckeren Energiekugeln wunderbar in die Trikottasche. Vorteil: Während der Radtour muss das Papier von Energieriegeln weder geöffnet noch abgebissen werden. Daher heißen die kleinen Teile bekanntlich auch “one bite” oder “one bite energy”.

Je mehr Nüsse oder Mandeln oder Ölsäaaten du verwendest, desto höher der Fett- und Proteinanteil. Die Süße steuerst du über die Auswahl der Trockenfrüchte.

Verzichte auf Öl und Schokolade in der Zutatenliste, damit der Transport auch bei milden bis sommerlichen Temperaturen reibungslos gelingt.

Nährwerte pro 100 g (ca. 5 Kugeln)

  • Energie: 423 kcal
  • Kohlenhydrate: 53,3 g
  • Fett: 18,4 g
  • Protein: 10 g
  • Ballaststoffe: 11 g

Viel Freude beim Ausprobieren und Genießen!

Über mich

Ich bin Julia Zichner, Diplom-Oecotrophologin und Expertin für Sporternährung.

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